Heißklebepistolen und was man mit ihnen alles machen kann

Der Bastler und Heimwerker, weiß, was er an ihr hat: an der Heißklebepistole. Es muss ja nicht die einfache Pistole sein, wo man den Klebstoff noch per Daumendruck dosieren muss. Etwas mehr Komfort darf es bei einer Heißklebepistole schon sein. In der Regel kann man in der Bastelwerkstatt eine Klebepistole mit festem Stromanschluss benutzen. Sie ist vom Gewicht her leichter als die Klebepistole mit Akku, die es aber auch gibt. Sie hat den Vorteil, dass kein Kabel den Aktionsradius behindert. Dadurch können auch Reparaturen außerhalb der Werkstatt schnell erledigt werden, ohne erst die Kabeltrommel aktivieren zu müssen. Anstelle der Akku-Heißklebepistole gibt es aber auch solche mit Gasheizung. Auch da ist man frei von einer Stromquelle.

Was man alles mit der Heißklebepistole machen kann? Damit lässt sich alles schnell und vor allem auch sicher kleben. Spätestens etwa vier Minuten nach dem Einschalten, manchmal noch schneller, ist sie einsatzbereit. Keine eingetrocknete Klebertube, keine Spannvorrichtung, um den nötigen Druck zu erzeugen – das gehört mit der Klebepistole der Vergangenheit an. Eine gute Festhalte ist zwar nötig; aber zwei Minuten – länger dauert es nicht, bis der Kleber seine Endfestigkeit erreicht – kann man notfalls auch von Hand bewältigen.

Was es da nicht alles zu kleben gibt, wofür die Heißklebepistole geeignet ist: Holz, Kunststoff, Ton, Metall, Pappe, und selbstverständlich auch Materialkombinationen lassen sich kleben. Selbst Drahtgeflechte oder Nicht immer mit jedem handelsüblichen Klebestift; manchmal ist da schon ein Spezialkleber erforderlich, aber auch der ist erhältlich. Aber ob Punktklebung oder Klebenaht, für die Klebepistole ist das alles kein Problem. Verschiedene Düsen sorgen für grobe oder feine Klebungen, und selbst für Flächenklebungen gibt es entsprechende Düsen.

Und dann kann man auch unterschiedlichen Kleber verwenden, je nachdem, ob man ihn sehen soll oder ob er als transparenter Kleber eben nicht oder nur bei sehr genauem Hinsehen zu sehen ist. Und wenn man will, kann man sogar farbigen Kleber verwenden. Oder Kleber mit besonders hoher Klebekraft, oder …

Fast jeder Bastler und Heimwerker hat Heißklebepistolen-Erfahrungen und kann aus seinem Fundus berichten. Vielleicht nicht immer nur Gutes. Wer schon einmal versucht hat, sich selbst festzukleben, kann das sicher bestätigen. Da hilft dann nur die schnelle Kühlung mit kaltem Wasser, denn der flüssige Kleber macht seinem Namen Ehre und lässt sich so einfach nicht entfernen, wenn er irgendwo auf die Haut tropft. Deshalb ist Vorsicht geboten, damit man solche Heißklebepistolen-Erfahrungen nicht machen muss.

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